Wahl Spezial

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Auch bei Südwind, dem sympathischen Unternehmen mit der demokratischen DNA, wurde gestern gewählt! Neuer Gleichstellungsbeaufragter ist der charmante Frank L., von seinen Freunden auch respektvoll „Don Franco“genannt.

Der passionierte Hobbykoch, der mit seiner neuesten Creation „Pate Vegan“ ganz speziell auf die Bedürfnisse unserer vegetarischen Mitmenschen eingeht (hauchzarte Gänsestopfleber mit frischen Kräutern der Provence), wird sich mit Nachdruck der Gleichbehandlung von Machern und Verlierern im aufstrebenden Kulturkonzern „Südwind“ widmen:

 „Gleichberechtigung war schon immer meine drittliebste Beschäftigung gleich nach Golfen und Tierquälen. Ausserdem plane ich noch die Herausgabe des Magazins „Der Feminist“ mit den schönsten Beziehungsgedichten von C. Bukowski und verstörend aufrichtigen Fotografien von H. Hefner.“

Abgesehen davon, dass Golfspielen hierzulande immer noch um seine gesellschaftliche Akzeptanz kämpfen muß, wünschen wir dem symphatischen Kettenraucher viel Erfolg bei seiner aufreibenden Tätigkeit! Leider trübte ein unschönes Ereignis den ansonsten sehr harmonischen Wahlverlauf. Notenwart Alexej Bauer-Petrov, der  chancenlos für denselben Posten kandidiert hatte, entpuppte sich als schlechter Verlierer und bezichtigte Frank L. als „schamlosen ekligen Betrüger“, der die Wahlkomission mit Naturalien von der letzten Italientournee (wir berichteten) bestochen haben soll. Völlig außer sich mußte der wild um sich schlagende Querulant gewaltsam ruhiggestellt werden, wobei der eine oder andere  Wahlobmann schon mal kräftig „hinlangte“. A. Petrov-Bauer wurde bis zur Disziplinarverhandlung bis auf weiteres in den Fuhrpark versetzt, um sich bei Pflege und Wartung der „Südwind“-Limousinen aufs neue bewähren zu können. Inzwischen konnte der Vorsitzende der Wahlkommission Tilophanis Agostinos zu den ungeheuerlichen Anwürfen Stellung nehmen:

„Wir haben zu keinem Zeitpunk Dienstleistungen oder Gefälligkeiten angenommen, die uns in irgendeiner Weise in unserem streng sachlichen und objektiven Urteil hätten beeinträchtigen könnten. Aber bitte kosten Sie selbst: Wer einen solchen Parmaschinken auswählt, ist einfach der Richtige für ein so anspruchsvolles Amt!“

Wir schließen uns, stumm genießend, seiner Meinung an und senden hier einmal ganz eindrücklich eine Warnung  an alle, die noch nicht begriffen haben, das Neid und Mißgunst in diesem Unternehmen auf unfruchtbaren Boden fallen und von einem unbarmherzigen Orkan aus Süden hinweggefegt werden!

 

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Ein Gedanke zu „Wahl Spezial

  1. Richtig so! Ich kenne Herrn Alexej Bauer-Petrov noch aus meiner Jugend, und er hat es schon damals an der angebrachten devoten Hörigkeit fehlen lassen! Der Fuhrpark ist noch viel zu gut für so einen! Aufgepasst! Nachher zerkratzt er noch den Lack!
    Mit wohlwollenden Grüßen, Don M.

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